Rail Cargo Austria baut Italiengeschäft aus
05.08.2009
Trotz angespannter wirtschaftlicher Situation kann Rail Cargo Austria sein Güterverkehrsgeschäft in Italien ausweiten. Im Juni 2009 nahm die RCA-Tochter Linea zwischen Cavatigozzi (Cremona) und Genua einen neuen Verkehr auf. Im wöchentlichen Rundlauf werden zwei Züge auf der 165 Kilometer langen Strecke Biodiesel transportieren.
Fünf neue Lizenzen
Einen Erfolg kann RCA auch im Bereich der Lizenzierung für italienische Streckenrelationen verbuchen. Die italienische Behörde ANSF vergab Ende Juni an RCA und seine Tochter Linea die Sicherheitsbescheinigungen (Certificato di Sicurezza) für die Strecken:
- Gemona - Osoppo
- Bivio d’Aurisina - Trieste
- Ferrara - Ravenna - Rimini
- Bologna - Firenze - Roma
- La Spezia - Genova - Ventimiglia
Die Genehmigungen für diese Strecken bilden für RCA die Basis zum strategischen Ausbau des Italiengeschäfts.
Tochterunternehmen Linea s.r.a.
Seit 1. Dezember 2008 gehört das italienische Eisenbahnverkehrsunternehmen Linea mit Sitz in Novara zu Rail Cargo Austria. Linea verfügt über eigene Triebfahrzeuge und Lokführer sowie wichtiges Know-how im italienischen Eisenbahnbetrieb. Dies war auch Mitgrund für die Übernahme von Linea und brachte einen wichtigen Startvorteil gegenüber der Neugründung eines Unternehmens für den italienischen Markt. Als ersten gemeinsamen Verkehr nahmen Rail Cargo Austria und Linea den Verkehr von Villach nach San Stino auf, wo RCA eine Logistikplattform für Stahltransporte betreibt.
ÖBB: Österreichs größter Mobilitätsdienstleister
Als umfassender Mobilitätsdienstleister sorgt der ÖBB-Konzern österreichweit für die umweltfreundliche Beförderung von Personen und Gütern. Mit rund 42.000 MitarbeiterInnen und Gesamterträgen von 5,8 Mrd. EUR ist der ÖBB-Konzern ein wirtschaftlicher Impulsgeber des Landes. Im Jahr 2008 wurden von den ÖBB 456 Mio. Fahrgäste und 98,5 Mio. Tonnen Güter transportiert. Strategische Leitgesellschaft des Konzerns ist die ÖBB-Holding AG.
