Christian Wenzl
Pressesprecher
Tel. +43 5 7750 720
Mobil +43 664 6170028
christian.wenzl@oebb.at
Downloads

RCA Geschäftsbericht 2009 (pdf, 4 MB)

Unser Geschäftsbericht 2009

Top in Europa, Marktführer in Zentral- und Südosteuropa

Der Rail Cargo Austria Konzern konnte seine Marktposition im Berichtsjahr 2009 weiter ausbauen und ist nun Marktführer in Zentral- und Südosteuropa. Verantwortlich für die weitere Festigung der Marktpositionen war hauptsächlich der Erwerb der ungarischen MÁV Cargo (seit 01.03.2010 Rail Cargo Hungaria) im Jahr 2008. Durch die Übernahme konnten wertvolle Synergien gehoben werden und es besteht weiteres Potenzial am Wachstum des internationalen Güterverkehrs zu partizipieren. Neben einer flächendeckenden Präsenz in Österreich ist der Rail Cargo Austria Konzern auch international bestens positioniert.

Geschäftsverlauf 2009 im Überblick

Das Jahr 2009 war geprägt von den Auswirkungen der globalen Wirtschafts- und Finanzkrise. Die Wirtschaftsleistung in beinahe allen Märkten der Welt war rückläufig. Daraus resultierte ein geringeres Transportaufkommen, das die gesamte Transport- und Logistikbranche auf eine harte Probe stellte.
In Summe konnte im Berichtsjahr ein Gesamtaufkommen von 120 Mio. Tonnen verzeichnet werden, das sind um 18 % weniger als im Vorjahr. Die Tonnenkilometer sanken von 29 Mrd. Tonnen auf 23 Mrd. Tonnen. Daraus resultierend sind die Gesamterträge der Rail Cargo Austria AG um 9 % auf 2.321,4 Mio. EUR zurückgegangen.

Operative Highlights 2009

Ultimativer Marktführer in Zentral- und Südosteuropa
Durch die Übernahme von Rail Cargo Hungaria (früher MÁV Cargo) konnte der Rail Cargo Austria Konzern seine Marktposition weiter ausbauen und ist einer der Top-Schienenlogistiker Europas, sowie Marktführer in Zentral- und Südosteuropa.

In der Krise stärker geworden
Die Studie einer renommierten Unternehmensberatung bescheinigt der Rail Cargo Austria AG eine erstklassige Performance im Vergleich mit anderen europäischen Güterbahnen.

Neuer Rekord der Rollenden Landstraße (ROLA) auf dem Brenner
Mit mehr als 225.000 LKW wurde 2009 der hohe Vorjahreswert um 12,5 % übertroffen. Es wurden so viele LKW wie nie zuvor auf der Brennerachse befördert, und die ROLA kann ihre führende Position in Europa weiter ausbauen.

Bahn fahren – CO2 sparen
Zuwächse auf der Schiene bedeuten gleichzeitig eine Entlastung für die Umwelt. Alleine durch die Verlagerung von 313.500 LKW von der Straße auf die Schiene (ROLA), konnten 2009 rd. 60.000 Tonnen CO2 eingespart werden.

Maßnahmen zur Krisenbewältigung
Als Reaktion auf den Geschäftsrückgang in Folge der Krise wurden rasch Maßnahmen ergriffen, wobei der Fokus auf der Optimierung der Strukturen und verstärkten Vertriebsaktivitäten liegt.

Effizienzsteigerung in der Produktion
In der neu gegründeten ÖBB-Produktion GmbH werden Traktions- und – nach eingehender Prüfung – voraussichtlich auch Verschubleistungen gebündelt. Ziel ist es, dadurch noch effizienter und flexibler zu agieren.

Erste Ergebnisse aus dem Waggonbeschaffungsprogramm
Der Trend des Rail Cargo Austria Konzerns liegt in der Spezialisierung und Modernisierung des Waggonparks. 2009 wurden 200 WoodRailer-Spezialwagen, die sowohl für Container- als auch für Holzverkehre eingesetzt werden können, und 500 Wagen für den Container-, Holz- und Stahlverkehr ausgeliefert.

Süd-Ost-Korridor
Mit einem Ganzzugskonzept, dass Zentral- und Westeuropa mit Südosteuropa verbindet, bietet Express-Interfracht mit seinen Partnern konkurrenzfähige Logistiklösungen von und nach Griechenland, Mazedonien, Serbien, Rumänien, Bulgarien und in die Türkei an. 2009 konnten von Österreich über 2.400 Züge in diese Destinationen abgefertigt werden.

Großaufträge: Anschlussbahnen
Seit Oktober 2009 übernimmt Rail Cargo Austria die Schottertransporte für die Firma Asamer zwischen Steyrermühl und Linz-Kleinmünchen sowie Verkehre für die Streng Bau GmbH in Schönwies, Tirol.

 

Rail Cargo Austria Konzern Facts 2009

  • Marktposition als Rail Cargo Austria Konzern ausgebaut:
    # 2 in Europa
    # 1 in CEE
  • 120,3 Mio. Tonnen befördert (+ 21,8 Mio. Tonnen)
  • EUR 2,3 Mrd. Gesamterträge
  • Über 225.000 beförderte LKW mit der ROLA am Brenner